511 Marken. Eine Community. Ein historischer Moment.
Was auf der PSI 2026 in Düsseldorf passiert ist, war weit mehr als ein Weltrekord. Es war ein sichtbares, spürbares Statement einer gesamten Branche.
Drei Tage lang wurde die Messe zum Treffpunkt einer einzigartigen Gemeinschaftsaktion: Aussteller, Besucher, Lieferanten, Markeninhaber, Agenturen und Partner aus aller Welt folgten dem gemeinsamen Aufruf, Produkte mit sichtbaren Markennamen mitzubringen und Teil eines offiziellen Guinness World Records™ Versuchs zu werden. Die Kommunikation war von Beginn an bewusst offen, niedrigschwellig und inklusiv angelegt – jede Marke zählte, jedes Produkt erzählte eine Geschichte.
Bereits im Vorfeld hatte die Branche mobilisiert: über PSI-Kanäle, Direktansprachen, Social Media, persönliche Netzwerke und vor Ort über PSI TV, Durchsagen und das stetig wachsende Marken-Display selbst. Der Weltrekordversuch war während der gesamten Messe präsent, transparent erklärt und jederzeit erlebbar. An der zentralen Drop-off-Station konnten Produkte abgegeben, Marken registriert und direkt Teil der Installation werden. So wuchs die Rekordfläche Stunde für Stunde zu einem lebendigen Markenmosaik.
Die offizielle Guinness-Vorgabe lautete, mindestens 250 verschiedene Marken in einer Promotional-Merchandise-Installation zu vereinen. Bereits am Donnerstagabend war klar: Die Branche hatte dieses Ziel nicht nur erreicht, sondern mit 317 Marken deutlich übertroffen. Was folgte, war ein kollektiver Entschluss, der sinnbildlich für die Werbeartikelwelt steht: Wir machen weiter.
Über Kontakte, spontane Absprachen, zusätzliche Produkte aus Archiven, Koffern und Lagern wurde ein neues Ziel formuliert – 500 Marken. Nicht aus Ehrgeiz einzelner, sondern aus dem gemeinsamen Willen heraus, zu zeigen, wozu diese Branche fähig ist, wenn sie zusammensteht.
Der finale Moment wurde bewusst öffentlich inszeniert. Eine offizielle Messe-Durchsage kündigte die bevorstehende Auszählung an. Die Guinness-Jurorin traf ein, zwei unabhängige Zeugen überprüften Marke für Marke anhand der zuvor geführten Registrierungslisten. Der gesamte Prozess wurde lückenlos dokumentiert und per Video festgehalten – transparent, nachvollziehbar und regelkonform.
Als am Nachmittag alle Beteiligten zum gemeinsamen Come Together zusammenkamen, war die Spannung greifbar. Fotos, Videos, Interviews – und dann die Gewissheit: Der Rekord war nicht nur erreicht, sondern die ursprüngliche Anforderung nahezu verdoppelt. 511 verschiedene Marken als sichtbares Zeichen für Vielfalt, Kreativität und Zusammenhalt.
Die offizielle Guinness World Records™ Urkunde wurde anschließend an die gemeinsamen Organisatoren Petra Lassahn, Geschäftsführerin der PSI, und Steven Baumgaertner, CEO von cyber-Wear, überreicht. Die Verkündung erfolgte live auf LinkedIn und wurde in Echtzeit in die Branche und darüber hinaus getragen.
Dieser Weltrekord steht exemplarisch für das, was die Werbeartikelbranche ausmacht: Gemeinschaft statt Wettbewerb, Vielfalt statt Einfalt und Emotion statt Austauschbarkeit. Er war bewusst kein Projekt einzelner Unternehmen, sondern ein offener Aufruf an alle – und genau darin liegt seine Kraft.
Gleichzeitig markierte dieser Moment einen emotionalen Abschied. Nach fast 60 Jahren fand die PSI zum letzten Mal in Düsseldorf statt. Der Weltrekord wurde so auch zur gemeinsamen Hommage an einen Standort, der Generationen von Branchenteilnehmern geprägt hat und zum symbolischen Übergang in ein neues Kapitel ab 2027 in Köln.
Was bleibt, ist mehr als eine Urkunde.
Es bleibt das Bild einer Branche, die zusammenkommt.
Und der Beweis, dass Werbeartikel mehr sind als Produkte. Sie sind Träger von Marken, Beziehungen und gemeinsamen Momenten.



