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Mittwoch, 20-01-2016

Unvergessen: cyber-Wear spendet für Kinder in der Nähe von Tschernobyl

Individuelle Weihnachtsüberraschungen für kleine Palliativpatienten in Mogilew

Fast auf den Tag genau 30 Jahre sind seit dem ersten Super-GAU der Geschichte vergangen. Und obwohl der Begriff „Tschernobyl“ seitdem nicht mehr nur die ukraninische Stadt bezeichnet, sondern gleichermaßen für das sich dort befindliche Kernkraftwerk und die Nuklearkatastrophe von 1986 verwendet wird, ist das Thema aus den Medien und dem Bewusstsein der Menschen außerhalb der unmittelbar betroffenen Gebieten rund um den Reaktor heute weitestgehend verschwunden. Ganz anders sieht es natürlich in den angrenzenden, stark kontaminierten Bereichen der Ukraine und Weißrusslands aus, in denen die Schäden und Spätfolgen für Mensch und Natur am gravierendsten waren und bis heute sind.
Auch bei cyber-Wear hat man die Opfer der Katastrophe nicht vergessen. Seit vielen Jahren besteht eine Zusammenarbeit mit dem Verein “Hilfe für Tschernobyl geschädigte Kinder”, in deren Rahmen regelmäßig Geld- und Sachspenden vor allem für ein Kinderheim in Mogilew im weißrussischen Grenzgebiet getätigt werden – so auch wieder zum Jahresende 2015.
30 Familien mit Kindern, die Palliativpatienten sind, bekamen ein Budget geschenkt, für das von der Heimleitung vor Ort ein jeweils bedarfsgerechtes, individuelles Weihnachtsgeschenk für das kranke Kind und gegebenenfalls auch Geschwisterkinder gekauft werden konnte. Die Bescherung fand bei einer vom Heim organisierten, stimmungsvollen Weihnachtsfeier statt. Wie von der Heimleitung und den Verantwortlichen des gemeinnützigen Vereins übermittelt, haben die betroffenen Familien die Veranstaltung mit dem Gefühl verlassen, dass es Menschen gibt, die an sie denken, und dass sie mit ihren schwer erkrankten Kindern nicht alleine gelassen werden – eine Effekt, der den monetären Wert der Spende noch überwiegt und über den man sich bei cyber-Wear besonders freut.

www.hilfe-tschernobyl.de