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Mittwoch, 25-07-2018

WA Media im Interview mit Steven Baumgärtner, Geschäftsführender Gesellschafter

Herr Baumgärtner, Sie haben den BeachCup 2011 ins Leben gerufen und laden in diesem Jahr bereits zum siebten Turnier ein. Wie kam es dazu?

Steven Baumgärtner: Der erste BeachCup ist aus der Idee entstanden, ein Event aus der Branche für die Branche zu organisieren. Ursprünglich hatten wir überlegt, auch Kunden zu integrieren, haben uns dann aber entschieden, ausschließlich Werbeartikellieferanten und Partnerunternehmen einzubeziehen. Dabei ging es uns darum, dass nicht immer nur Vertriebler und Einkäufer, sondern alle Mitarbeiter aufeinandertreffen können, so dass neben den üblichen Geschäftsbeziehungen neue Kontakte entstehen. Auch Partner und Kinder sind herzlich eingeladen.

Warum ausgerechnet Beachvolleyball?

Fußball wäre zwar hierzulande die offensichtlichere Wahl, ist aber doch eher eine Männerdomäne. Beachvolleyball ist als Sportart massentauglicher, und es gibt nicht so viele Profis, die sich vom Rest absetzen. So können alle auf einem ähnlichen, guten Niveau spielen. Die Beliebtheit des Events zeigt uns hier, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben: Nach zu Beginn 14 Mannschaften sind es in diesem Jahr schon 32 Teams, die gegeneinander vor dieser grandiosen Kulisse antreten.

Sie hatten also den richtigen Riecher für das, was die Branche will.

Absolut – für uns und unsere Gäste ist das Turnier jedes Jahr ein Highlight. Der Termin markiert außerdem die Jahresmitte nach dem Messetrubel und vor dem stressigen Weihnachtsgeschäft. Die Leute können runterfahren und zu meist tollem Wetter den Tag genießen.

Wofür Sie u.a. mit Catering, Drinks und Unterhaltungsmöglichkeiten einen großzügigen Rahmen schaffen.

Natürlich betreiben wir in jedem Jahr viel Aufwand und fragen uns immer wieder, ob sich der Stress lohnt, aber spätestens bei der Players Night steht fest: Wir gehen in eine neue Runde. Dabei helfen uns auch die Sponsoren zu denen – neben bewährten Partnern wie Reflects, Fare und Mahlwerck – in diesem Jahr erstmalig Kalfany Süße Werbung zählen. Inzwischen ist auch das Niveau deutlich höher als am Anfang – besonders in den Endrunden sind die Spiele wirklich schön anzuschauen. Trotzdem steht ganz klar der Spaß im Vordergrund. Die Leute sollen hier alte Bekannte treffen, neue Gesichter kennenlernen und gemeinsam feiern. Einige Lieferanten haben uns sogar berichtet, dass sie mittlerweile fürs Teambuilding nicht auf die eigene Weihnachtsfeier, sondern auf den BeachCup setzen. Der Sport fördert aktiv den Zusammenhalt in den Unternehmen und in der Branche, was auch bei den teils internationalen Teams u.a. aus Italien, Großbritannien und den USA gut und ohne Sprachbarriere funktioniert.

Was müssen Sie bei der Organisation beachten?

Vor dem BeachCup ist nach dem BeachCup – das richtige Timing ist entscheidend. Schließlich wollen wir möglichst viele Gäste hier willkommen heißen und alle rundum bestens verpflegen. Wir peilen jedes Jahr den Samstag vor den ersten Sommerferien im Bundesgebiet an, und dann heißt es „First Come, First Serve“. Da wir inzwischen schon eine Warteliste führen müssen, haben wir hier wohl alles richtig gemacht.


Mit Steven Baumgärtner sprach Claudia Pfeifer.

© WA Media GmbH 2018