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Mittwoch, 05-09-2018

Was macht ein gutes Werbemittel aus?

Werbegeschenke sind aus dem Marketing-Mix nicht zu wegzudenken, sind sie doch optimale Wirkverstärker der zu transportierenden Markenbotschaft. Werbetreibende vertrauen auf das Medium, der Umsatz steigt stetig. Aber was ist eigentlich ein gutes Werbemittel?

Wer sich diese Frage stellt, darf als erstes über den Begriff an sich stolpern. Treffen es Bezeichnungen wie „Hapticals“ doch viel besser: Das Werbemittel als haptischer Markenbotschafter. Dabei kann das Firmenlogo auf Give Aways, Merchandise Artikeln oder auch eigener Firmenkleidung, der Corporate Fashion, platziert werden.

 

Klassischerweise wurden Werbemittel in den letzten Jahren vor allem an Weihnachten und Ostern verschenkt. Diese Anlässe verlieren jedoch immer mehr an Bedeutung zugunsten von Messen, firmeneigenen Veranstaltungen und Kundenbesuchen. Der Werbetreibende kann den Anlass sogar selbst bestimmen, um seine Wertschätzung gegenüber seinen Geschäftspartnern und Kunden auszudrücken.

 

Mit seiner Vielseitigkeit und Werbewirksamkeit ist der Werbeartikel aus dem Marketing-Mix nicht wegzudenken. Das zeigt sich auch am stolzen Umsatzvolumen von allein 3,5 Milliarden Euro im Jahr 2017, Tendenz steigend. Fast jedes Großunternehmen nutzt diese Werbemöglichkeit. Zum einen begründet sich dies in dem größeren Vertrauen in haptische gegenüber digitaler Werbung, bei der Reichweiten oft schlecht nachvollziehbar oder sogar „gefaked“ sind. Außerdem geht der Trend der Branche hin zu günstigeren, dafür aber zahlenmäßig mehr Artikeln, was dem Gesamtumsatz wiederum zu Gute kommt.

 

Werbemittel stehen und wirken jedoch im besten Fall nicht für sich allein, sondern werden strategisch und konzeptionell in eine Kampagne eingebunden. Dabei verstärken sie die Werbewirkung jedes weiteren verwendeten Mediums, um die Markenbotschaft an den Empfänger zu tragen. Besonders in Zeiten der schnelllebigen, digitalen Medien sind sie wortwörtlich ein Medium, das bleibt und dem Markenwert positive Aufmerksamkeit sichert. Aufgrund dessen sind sie bei Budget-Entscheidern sogar beliebter als Online- und Printwerbung. Laut verschiedener Studien steigt die Markenerinnerung beim Kontakt mit einem Werbemittel um 78%, Radio und Zeitschriften erreichen nur jeweils um die 30%. Gleichzeitig stören Werbeartikel dabei laut Studie am wenigsten, einfach wegklicken lassen sie sich auch nicht.

 

Laut Konsumpsychologen ist Schenken „Superkommunikation“, geschenktes wird psychologisch als höherwertig eingeschätzt. Das Werbemittel ist die einzige Werbung, für die der Kunde sich sogar bedankt.

 

Essentiell ist bei der Auswahl, dass die Werbemittel zum Unternehmen und der Zielgruppe passen. Hier lassen Zulieferer und Händler ihre Kreativität spielen, natürlich unter Beachtung aktueller Trends aus dem Einzelhandel und dem allgemeinen Zeitgeist. Ein bereits erwähnter Trend ist der hin zu preisgünstigeren Artikeln aufgrund der verschärften Compliance-Regelungen, die festlegen, was ein Mitarbeiter annehmen darf. Also lieber mit einem witzigen, aufmerksamkeitsstarken Artikel auf sich aufmerksam machen, als mit einem teuren, weiß der kluge Marketingbeauftragte.

 

Was ein gutes Werbemittel ausmacht, hat uns ein Lieferant ganz kurz und knapp beantwortet: Es hat eine Funktion. Erst ein praktisches Werbemittel wird auch langlebig und nachhaltig genutzt, wodurch es seine Botschaft wirksam verbreiten kann. Je wertiger und sinnvoller das Werbegeschenk, desto positiver wird das Unternehmen eingeschätzt und desto öfter die Werbebotschaft gesehen.

 

Laut Studie informieren sich 90% der Einkäufer und Marketing-Verantwortlichen zwischen 25 und 46 Jahren über die Social Media-Aktivitäten der Zulieferer, 84% über die Website, also danke fürs Lesen und Zuschauen ;)