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Freitag, 29-11-2019

Bewährte Mine im neuen Kleid

Das Thema Schreibgeräte ist fest in der DNA des Unternehmens uma verwurzelt. Alexander Ullmann als einer der Geschäftsführer stellt Neuentwicklungen und Trends vor.

Uma ist stolzes Familienunternehmen. Der Einspieler zeigt die Historie und den Erfolg des Unternehmens gleichermaßen. Selbst beinahe erstaunt erzählt Gründer Fritz Ullmann die Anekdote, wie im vergangenen Jahr 87 Millionen Kugelschreiber verkauft wurden – seine Reaktion: Dann hat ja quasi jeder Deutsche einen uma-Kugelschreiber!

 

Gemeinsam mit Bruder und Vater führt Alexander Ullmann das Unternehmen heute in dritter Generation im süddeutschen Fischerbach, wo das Unternehmen in diesem Jahr bereits sein 70-jähriges Bestehen feiert. Damals kam der Opa auf die bis heute bewährte Idee, seine Schreibgeräte als Werbeträger zu anzubieten. Bis heute steht das Örtchen Fischerbach nun für das Unternehmen – und umgekehrt, die Regionalität ist Herzenssache. So tragen heute nicht nur die drei Geschäftsführer, sondern mittlerweile auch eine Schule, ein Kindergarten, eine Straße den Namen Ullmann.

 

Das Portfolio ist umfangreich und holt jeden Kunden in seinen speziellen Bedürfnissen ab. Aktuell insgesamt 350 Modelle mit verschiedensten Varianten, Materialien und Oberflächenbeschaffenheiten heben die Marke uma vom Wettbewerb ab. Wichtige Bestandteile sind dabei vor allem Kunststoffkugelschreiber sowie Marker und Highlighter. Neben den gebotenen Standardfarben sind Sonderfarben jederzeit umsetzbar. Trotz eines so traditionellen Werbemittels wie dem Kugelschreiber, sind über Material, Haptik und dieser großen Farbauswahl doch immer wieder neue Entwicklungen möglich. Ullmann nennt das schmunzelnd, „der Schreibmine immer wieder ein neues Kleid anziehen“.

 

Den Drehkugelschreiber „CORAL“ bezeichnet Alexander Ullmann als seinen PSI-Stift. Neben der gewohnt hohen Schreibqualität fällt der Stift durch Vollgummierung an Gehäuse und Clip auf. Wie alle Schreibgeräte aus dem Hause uma ist auch dieser „Made in Germany“. Zudem übersetzt das Modell „BRUSH GUM“ die gleiche Farbvielfalt und die gummierte Oberfläche auf einen Metallkugelschreiber. Der wertige Stift mit besonderem Soft Touch wird in diesem Jahr auch in der cyber-Lounge eingesetzt. Ausnahmsweise realisiert uma dafür sogar das nicht ganz pflegeleichte Weiß. Sets bilden dabei in allen Sortimenten die verschiedenen Schreibtechniken aus Kugelschreiber, Rollerballs, Füller usw. ganz nach Wunsch des Kunden ab. Das erweitert, neu auch mit dem Patronenroller, die Auswahl zusätzlich.

 

Mit der Fertigung in Deutschland positioniert sich uma bereits im Thema Nachhaltigkeit. Ein weiterer wichtiger Ansatz ist daneben die Materialauswahl. Ein Fokus des Unternehmens liegt hier auf dem Recycling von PET-Flaschen. Die Flaschen werden dazu geschreddert, in Granulat verwandelt und als Kugelschreiber zu neuem Leben erweckt. Aus einer 0,5l-Flasche entsteht dabei genau ein neues Gehäuse. Das bedeutet, dass dieses Gehäuse zu 100% aus recyceltem Material besteht und dem Kreislauf als geschlossener Kette wieder zugeführt werden kann. Jeder Stift trägt zudem das Label „Klimaneutral“. Zum CO2-Ausgleich investiert uma wiederum regional, beispielsweise in Aufforstung im Schwarzwald. Rund wird das Thema wiederum mit nachhaltigen Kugelschreibern, klimaneutral produziert vor Ort und aus Schwarzwälder Buchenholz. Die stetig steigende Nachfrage repräsentiert den Wandel im Denken der Werbemittelbranche, sowohl seitens der Lieferanten als auch der Kunden. Der Trend geht Richtung geringere Menge zugunsten eines wertigeren, nachhaltigeren Produkts.