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Donnerstag, 10-12-2020

Jahresrückblick in den WA Nachrichten

„Der direkte Dialog und der intensive partnerschaftliche Austausch mit unseren Lieferanten und Kunden hat bei uns seit Jahren absolute Priorität und macht sicherlich einen großen Teil unseres Erfolges aus.“ CEO Steven Baumgärtner blickt im Interview mit der WA auf das Jahr 2020 zurück.

2020 steht im Zeichen von Corona. Wie hat die Krise Ihr Unternehmen getroffen? Spüren Sie z.B. die Auswirkungen der stark unter Druck stehenden Automobilbranche?
Corona hat auch uns durchaus getroffen. Aufgrund unserer sehr diversifizierten Kundenstruktur konnten wir Einbußen jedoch ganz gut kompensieren, sodass 2020 sicherlich kein Wachstumsjahr wird, jedoch auch nicht ganz so dramatisch ausfällt, wie vielleicht noch im März und April befürchtet. Wir haben, mit Ausnahme einiger Touristikunternehmen, keine dramatischen Einbrüche erlebt. Natürlich haben all unsere Kunden Events, Messen und Veranstaltungen sowie den direkten Kundenkontakt auf ein Minimum heruntergefahren – und damit letztendlich auch den Einsatz haptischer Werbung in diesem Bereich. Doch haben sich die meisten Kunden nach der anfänglichen Schockstarre, in der wir uns zu Beginn der Pandemie alle befunden haben, recht schnell wieder fokussiert. Trotzdem spürt man unterschwellig immer wieder die Sorge, wie es weitergehen wird und den Wunsch, dass diese doch sehr intensive Zeit mit Corona hoffentlich bald ein Ende findet.

Wie gehen Sie in Ihrem eigenen Unternehmen damit um, dass der persönliche Kundenkontakt kaum oder nur sehr begrenzt möglich ist?
Wir sind seit jeher sehr digitalisiert und auch sehr international aufgestellt. Das kommt uns gegenwärtig natürlich zugute. Homeoffice, digitale Meetings etc. sind für uns nichts Neues. Unsere Kunden wie auch Lieferanten arbeiten rund um den Globus verteilt, sodass uns diese neue Situation vor keine größeren Herausforderungen stellt. In der Tat ist es einfacher, haptische Produkte im persönlichen Gespräch vorzustellen und zu präsentieren, doch die Möglichkeiten dafür sind aktuell sehr begrenzt. Einzelne, wirklich elementar wichtige Termine haben wir dann allerdings doch – unter Einhaltung aller gegebenen Vorgaben – persönlich wahrgenommen. Umso mehr freuen wir uns auf die Zeit nach Corona und auf das, was unsere Branche letztlich auch auszeichnet – den persönlichen Dialog.

Können gerade haptische Werbeträger in Zeiten, in denen physische Kontakte nur eingeschränkt möglich sind, ein probates Mittel sein, um für Kunden sichtbar zu bleiben?
Diese Frage ist keine, die sich speziell im Zusammenhang mit Corona stellt. Gute Werbeartikel oder Merchandisingprodukte sind immer perfekte Mittel, um sich aufmerksamkeitsstark beim Kunden in Szene zu setzen und die Markenwerte in positiver Weise zu transportieren. Die Lieblingstasse wird immer die Lieblingstasse bleiben und täglich im Einsatz sein, genauso wie der Lieblingspullover und viele andere Produkte. Es muss, unabhängig von Corona, der richtige Artikel für die richtige Zielgruppe sein.

Wo sehen Sie für Ihr Unternehmen die größten Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Ihren Lieferanten?
Ein ganz wesentlicher Bestandteil ist die Kommunikation, das Miteinander. Ich denke, wir müssen uns noch enger und intensiver austauschen und uns auch noch intensiver gegenseitig unterstützen. Wir sitzen sprichwörtlich alle im selben Boot, und wir werden aus dieser schwierigen Zeit auch nur gemeinsam gestärkt herauskommen. Ich denke, dass es keine wirklichen Herausforderungen im klassischen Sinne gibt, sondern eher Probleme, die es anzusprechen und gemeinsam zu lösen gilt. Der direkte Dialog und der intensive partnerschaftliche Austausch mit unseren Lieferanten und Kunden hat bei uns seit Jahren absolute Priorität und macht sicherlich einen großen Teil unseres Erfolges aus.

Jüngst erst hat sich die Cybergroup International mit fünf weiteren Werbeartikelunternehmen aus Australien, Mexiko, Großbritannien, Kanada und den USA zum globalen Netzwerk Brand Unbound zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: weltweit aktive Unternehmen lokal optimal zu unterstützen. Braucht es solche Zusammenschlüsse, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein? Welche konkreten Vorteile bringt so ein Verbund mit sich? 
Es braucht vor allem einen offenen, kollegialen Umgang miteinander und die Einsicht, dass wir alle voneinander lernen und in irgendeiner Form auch profitieren können. Wir wollen unseren Partnern, Kunden wie auch Lieferanten, ein verlässlicher Partner sein, und das können wir langfristig nur bleiben, wenn wir andere Denkweisen analysieren, andere Meinungen akzeptieren und von denjenigen lernen, die Dinge anders und besser machen als wir. Dies gilt auch für Brand Unbound, ein Netzwerk von Experten und inhabergeführten Unternehmen, von denen wir hoffentlich viel lernen werden, um am Ende unseren Kunden und Lieferanten ein noch besserer und noch zuverlässigerer Partner sein zu können.


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